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Schwarzach 13
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Datum: 30.05.2013 | Turnier | Autor: Dennis Durban
Leistungssteigerung im Vergleich zur Premiere
Aufgrund des andauernden Schwund an Fussballturnieren sahen sich die Badener in diesem Jahr gezwungen, wieder eine Teilnahme beim Turnier in Schwarzach in betracht zu ziehen. Diese Entscheidung sollte sich am heutigen Tag als goldrichtig erweisen. Anders als erwartet wurde man in eine sehr ausgeglichene Gruppe gelost, in welcher jeder die Möglichkeit hatte jeden zu schlagen. Der Tag allerdings begann alles andere als gut. Nachdem Stefan Siehl arbeitsbedingt gestern kurzfristig absagen musste, wartete man heute vergeblich am Treffpunkt auf Daniel Hartmann. Dieser hatte sich die falsche Zeit für den Treffpunkt gemerkt und kam deshalb erst ab dem zweiten Spiel zum Einsatz.

Gruppenphase erstes Spiel: Badens Dream Team - BSG Schöler 0:0
Wie bereits eingangs erwähnt, musste man im ersten Spiel auf den erst später eintreffenden Daniel Hartmann verzichten. Deshalb war man dazu gezwungen dieses Spiel ohne Auswechselspieler zu bestreiten und eine taktische Änderung vorzunehmen. Man wollte sich ein Beispiel an den Hallenturnieren vom Anfang des Jahres nehmen und erstmal in der Defensive sicher stehen. Dies gelang auch gut da das Dream Team die Räume eng machte und gut verschob. Doch auch Offensiv konnte man, im Vergleich zum Gegner, Akzente setzen. Lediglich der letzte Pass fehlte um zu einem erfolgreichen Torabschluss zu kommen. Der Gegner versuchte mit Kurzpassspiel die Badener zu überlisten. Einzig nennenswerte Aktion war dann aber ein Fernschuss, welcher kurz vor dem Tor gefährlich aufsetzte, weshalb Manuel Durban den Ball nur noch mit dem Fuß abwehren konnte. Klare Torchancen waren auch für die Badener Mangelware. Gefährlichste Situation war dann ein flacher Schuss von Rafael Köninger, welcher den Torpfosten tuschierte, aber wieder ins Feld zurücksprang. So endete dieses Spiel 0:0 womit beide Mannschaften zu Beginn des Turnieres erstmal leben mussten.

Gruppenphase zweites Spiel: SV Sambakicker - Badens Dream Team 0:0
Im zweiten Spiel stand den Badenern dann Daniel Hartmann zur Verfügung und man hatte die Möglichkeit zu wechseln. Da es im ersten Spiel aber in Defensive ganz gut lief, entschied man sich dazu, Daniel Hartmann am Anfang erstmal draußen zu lassen. Im Vergleich zur ersten Partie war man nun wesentlich mehr in der Defensive gefordert. Der Gegner versuchte immer wieder über die Außen zu Chancen zu kommen. Gefährlich wurde es als ein Sambakicker frei vor Manuel Durban zum Schuss kam, den Ball aber am langen Eck vorbeizog. Bei den Badenern kamen wieder die gleichen Schwächen wie in der ersten Begegnung zum Vorschein. Der letzte Pass wollte nicht ankommen und an Distanzschüsse wagte man sich noch nicht richtig heran. Erste Chance hatte Rafael Köninger der nach einem kurzen Solo den Ball links am Tor vorbeischoss. Eine weitere Chance hatte Dennis Durban, der es mal aus der Distanz versuchte und den Ball nur knapp am Tor vorbei zirkelte. In der Schlussphase kamen noch weitere Möglichkeiten hinzu, als sich Thomas Siehl und Daniel Keck immer wieder gefährlich über die Außen durchsetzen konnten. In der Defensive lieferte hier auch Christian Müll wieder eine respektable Leistung ab indem er keine Schwächen zeigt und die Abwehr in gefährlichen Situationen souverän koordinierte.

Gruppenphase drittes Spiel: Altlethiko Bierbao - Badens Dream Team 0:0
Nach den starken Defensivleistungen und einer etwas längeren Pause als nach der ersten Begegnung musste man nun gegen Altlethiko Bierbao ran. Zu Beginn vermochte es der Gegner die Badener in der Defensive zu binden, jedoch nicht den Ball im Tor unterzubringen. Beide Mannschaften waren nicht die Passsichersten, was sicherlich auch am holprigen Belag lag. Deshalb kam es immer wieder zu Fehlpässen wodurch sich gefährliche Kontersituationen ergaben. Die erste Chance hatte Daniel Keck, der im gegnerischen Strafraum den Ball aber nicht am Torhüter vorbeibekam. Der Gegner schaffte es dagegen nicht den Ball gefährlich aufs Tor zu bringen. Zwar spielten sie sich einige Chancen heraus, nur am Abschluss haperte es dann. Ein Problem welches den Badenern seit langer Zeit geläufig ist. Einmal kam man noch in Bedrängnis als der Gegner im Angriff eine Überzahlsituation schaffen konnte, der Stürmer aber den Ball vertändelte. Zwei bessere Möglichkeiten der Badener blieben dann ungenutzt. In der ersten Situation wurde Thomas Siehl steil und hoch angespielt. Da der gegnerische Torwart allerdings aus dem Tor geeilt kam, blieb Thomas Siehl nichts anderes übrig als einen Heber am Torwart vorbei zu versuchen. Dieser ging dann aber knapp am Tor vorbei. In der zweiten Situation spekulierte Dennis Durban richtig auf einen Querpass des Torwarts und verfehlte den Pass nur um wenige Zentimeter. Wäre er an den Ball gekommen hätte er frei und alleine auf das leere Tor zulaufen können. Nachdem das Spiel während des letzten Angriffes von Altlethiko Bierbao abgepfiffen wurde, blieb es am Ende auch hier beim 0:0.

Gruppenphase letztes Spiel: Badens Dream Team - Felsenteufel Bühlertal 1:1
Vor dem letzten Gruppenspiel hatte man nur noch die theoretische Möglichkeit ins Viertelfinale zu kommen. Zunächst musste ein Sieg gegen die Felsenteufel Bühlertal her und dann musste man noch auf "das Richtige" Ergebnis im parallel stattfindenden Spiel hoffen. So viel zur Ausgangssituation. Zum Spiel selbst kann man sagen, dass die Felsenteufel am Anfang besser ins Spiel fanden. Die Badener konnten selbst kaum Akzente setzen und waren zumeist in der Defensive gebunden. Die Felsenteufel versuchten es über Außen, mit Dribblings, mit Distanzschüssen, alles war dabei. Lange konnten die Badener diesem Druck nicht standhalten. Im Strafraum waren sie nicht nah genug am Gegner, weshalb dieser einen harten Schuss im Tor unterbringen konnte. Nach einer kurzen Zwischenphase in welcher beide Mannschaften einen Gang zurückschalteten, zogen die Badener das Tempo nochmal an. Auf dem anderen Platz stand es immer noch 0:0 und somit bestand die reele Chance durch einen Sieg noch eine Runde weiter zu kommen. Deshalb war die Grundausrichtung des Dream Teams nun auch Offensiver und man entschied sich diese Bemühungen durch den Wechsel Dennis Durban für Daniel Hartmann zu verstärken. Die Chancen waren tatsächlich da um dem Spiel noch die richtige Richtung zu geben und die Felsenteufel igelten sich mehr und mehr hinten ein. Chance reihte sich jetzt an Chance. Dennis Durban nahm einen Steilpass im Strafraum an, rutschte dann aber mit dem Standbein weg, sodass er den Ball nicht mehr aufs Tor bekam. Der womöglich besser postierte Thomas Siehl kam durch diese Aktion nicht an den Ball. Doch er brachte es dann immerhin auf das erste und einzige Tor der Badener. Nachdem er einen Pass nach außen bekam zog er einfach mal ab. Dadurch, dass der Ball dann auch noch leicht abgefälscht wurde hatte der Torwart keine Chance mehr und der Ball landete im linken, oberen Toreck. Viel Zeit für eine Schlussoffensive hatten die Badener dann nicht mehr und deshalb kam es auch zu keinen weiteren Tormöglichkeiten.
Nach dem Spiel erfuhr man, dass am anderen Platz die Sambakicker mit 1:0 gewannen und den Badenern somit auch ein 2:1 Sieg nicht mehr gereicht hätte um ins Viertelfinale einzuziehen.

Das Dream Team hat es geschafft bei diesem Turnier ohne Erwartungsdruck völlig frei aufzuspielen. Dies bekam man in jeder Partie zu spüren. Jeder hat versucht das Bestmögliche für das Team zu machen und man hat es mit dieser Leistung geschafft das Prädikat "Zweitbeste Defensive des Turniers" zu erreichen. Das Offensiv nicht so viel ging sollte man auch nicht an die große Glocke hängen. Vor zwei Jahren hat man es in fünf Spielen nicht geschafft auch nur ein Tor zu erzielen und man bekam bedeutend mehr Gegentore. Auch das man bei einem Turnier kein einziges Mal verloren hat ist bisher einzigartig in der Vereinsgeschichte. Ein Start der einen positiv auf die kommenden Aufgaben stimmt.
Das nächste Turnier ist schon wieder in 3,5 Wochen in Seebach. Hier haben die Badener von letztem Jahr noch etwas gut zu machen, da sie da nicht ihren besten Tag erwischten. Schwierig wird sich die Kaderbildung gestalten. Für das Turnier in Seebach braucht man 6 Feldspieler plus Torwart dazu noch vermutlich zwei Auswechselspieler. Also insgesamt neun Leute die gefunden werden müssen. Wie man heute schon weiß, kann Daniel Keck nicht am Turnier teilnehmen, da er zu dieser Zeit im Urlaub ist. Aufgrund des mangelnden Spielermaterials wäre es auch eine Option Manuel Durban wieder ins Feld vorzuziehen und auf einen externen Torwart zurückzugreifen. Aber dazu kann man in dieser frühen Phase der Vorbereitung noch nichts sagen.

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