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Datum: 12.08.2012 | Turnier | Autor: Dennis Durban
Badens Dream Team verpasst die Endrunde nur knapp
Auch im nun dritten Anlauf gelang es den Badenern nicht, in die Endrunde einzuziehen. Der Modus war von Anfang an nicht sehr vielversprechend, da der Erste direkt ins Finale kam und der Zweite sofort das Spiel um Platz 3 bestreiten musste. Trotzdem ging die Mannschaft optimistisch in das Turnier, versprach der Turnierplan doch ein ausgeglichenes Niveau bei den Teams. Am Ende lies die zu geringe Torausbeute keine bessere Platzierung als den sechsten Platz zu, was am Ende sicherlich auch nicht als schlechtes Ergebnis bewertet werden kann.

Gruppenphase erstes Spiel: Badens Dream Team - Ortenauer Sportfreunde Ü30 0:0
Das Turnier startete so wie es letztes Jahr vor dem Abbruch geendet hat, mit einem 0:0. Im ersten Spiel, gegen die Mannschaft mit dem längsten Namen in der Gruppe, hatte man eigentlich mehr Spielanteile. Doch es gelang nicht den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Ein Grund dafür liegt wohl auch in der sehr kurzen Spielzeit, welche bei diesem Turnier seit jeher nur acht Minuten beträgt. In der Defensive aggierte das Dream Team konzentriert, sodass es dem Gegner nicht gelang nennenswerte Torchancen zu kreieren. Leider lies man zwei richtig gute Gelegenheiten aus, selbst das Tor zu machen. Besonders die Chance von Stefan Siehl, welcher den Ball aus aussichtsreicher Position am Tor vorbeischob, bleibt da hängen. Am Ende blieb es also bei dem 0:0 worüber sich nach dem Spielverlauf eher der Gegner freuen konnte.

Gruppenphase zweites Spiel: Family and friends - Badens Dream Team 0:1
Im zweiten Spiel versuchte man zunächst an die Defensivleistung des vorangegangenen Spiels anzuknüpfen. Dies gelang auch, denn die Null stand bis zum Ende der Partie. In der Offensive taten sich die Badener dagegen weiterhin schwer. Zwar hatte man einige Chancen, konnte aber wieder keinen Treffer verbuchen. Erst durch einen Schuss von Daniel Keck gelang die erste Führung für das Dream Team. Im weiteren Spielverlauf vermachte es der Gegner nicht sich ernsthafte Chancen zu erspielen, wodurch das eine Tor auch für einen Sieg reichte. Richtig zufrieden konnte man am Ende aber doch nicht sein. Zu offensichtlich waren die Schwächen in der Offensive. Hier hätte es durchaus der ein oder andere Treffer mehr sein können.

Gruppenphase drittes Spiel: Muckezeffner Sackgsichter - Badens Dream Team 0:2
Die Konstellation war nach den ersten beiden Spielen zufriedenstellend. Mit vier erreichten Punkten lag man weiterhin auf dem zweiten Platz in der Tabelle. So war es nun möglich in der dritten Begegnung diese Position erst einmal zu festigen. Mit der gleichen taktischen Ausrichtung wie in den vorherigen Spielen gelang dies auch. Die Badener schafften die frühe Führung, was in anbetracht der Spielzeit sicher von großem Vorteil ist. Das Tor, erzielt durch Thomas Siehl, war das Ergebnis aus einer schönen Einzelaktion von Christian Müll, der den Ball dann vor dem Tor zu dem frei stehenden Siehl querspielte. Das 2:0 durch seinen Bruder Stefan Siehl war dann folgerichtig und auch verdient, da die Badener weiterhin die spielbestimmende Mannschaft blieben. So gelang es dem Gegner auch nach dem erneuten Gegentreffer nicht, selbst Akzente in der Offensive zu setzen. Somit blieb es auch am Schluss beim 2:0 für das Dream Team.

Gruppenphase viertes Spiel: Badens Dream Team - Bauwagen Sisters 0:1
Durch diesen zweiten Sieg war den Badenern der dritte Rang in der Gruppe eigentlich nicht mehr zu nehmen. Mit zwei weiteren Siegen hatte man sogar noch die Möglichkeit ins Finale einzuziehen. Doch leider wurden den Hoffnungen auf ein solches ein jähes Ende gesetzt, denn das Spiel gegen die Bauwagen Sisters sollte mit 0:1 verloren gehen. Doch wie kam es dazu? Ungewohnt Nervös für dieses Turnier spielte das Dream Team über die ganze Partie hinweg. Ungenauigkeiten bei Pässen waren hier an der Tagesordnung. Es war auch das erste Spiel bei dem der Gegner zunächst das Heft des Handelns in die Hand nahm. Nach einer Ecke köpfte der gegnerische Stürmer den Ball genau in das rechte Toreck. In anbetracht der Spiele die man zuvor von dem Gegner sah sicherlich eine Überraschung, denn diese zeigten dort keine gute Chancenverwertung womit dieses Tor eher glücklich war. Nach diesem Gegentreffer waren die Badener bemüht den Ausgleich zu erzielen jedoch war keine der folgenden Offensivaktionen von Erfolg gekrönt.

Gruppenphase letztes Spiel: Badens Dream Team - HSV 0:0
Gegen den bisher ohne Punktverlust gebliebenen Tabellenführer musste das Dream Team nun punkten um sich die Chance auf das Spiel um Platz 3 zu waren. Das Finale hingegen war schon für den HSV reserviert, denn diese hatten sich einen ausreichenden Punktevorsprung erspielt. In einer offenen Begegnung konnten zunächst beide Mannschaften für Torgefahr sorgen. Der HSV hatte die erste Möglichkeit mit einem Fernschuss, doch diesen konnte Dennis Durban unter sich begraben. Der Gegner versuchte weiterhin Druck in der Offensive aufzubauen wodurch sich aber auch Räume für die Badener ergaben. Mit zwei glasklaren Torchancen hätte das Dream Team dann auch in Führung gehen müssen. Christian Müll lief allein auf den gegnerischen Torwart zu, welcher auch noch aus einem vorangegangenen Angriff zurückeilen musste. Doch leider setzte er den Ball am rechten Torpfosten vorbei. In der Folge gab es nur noch eine weitere kritische Aktion, als der Gegner einen Strafstoß nach einem vermeintlichen Handspiel von Daniel Hartmann forderte. Zu Toren kam es dann aber nicht mehr. So blieb den Badenern nichts anderes übrig als auf das letzte Spiel der Ortenauer Sportfreunde Ü30 und dessen Ergebnis zu warten. Dieses war dann leider nicht zum Vorteil des Dream Teams. Eine resignierende Family and friends Mannschaft zeigte keinerlei Laufbereitschaft mehr und lies den Gegner gewähren. Sehr zum Ärger des Dream Teams, denn so ein Auftreten hat nicht mehr viel mit sportlicher Fairness zu tun. Zum Teil vier Spieler von Family and friends standen regungslos in der gegnerischen Hälfte und machten keinerlei Anstalten dem eigenen Verteidiger zu helfen. Sie verloren dieses Spiel mit 4:0 und besiegelten somit auch das Ausscheiden von Badens Dream Team.

Normalerweise folgt an dieser Stelle immer eine Schlussbetrachtung des zu Ende gegangenen Turniersommers. Doch darauf wird an dieser Stelle verzichtet da man später in einem größeren Bericht Bilanz ziehen möchte. Also bleibt der Blick auf dieses Turnier. Grundsätzlich positiv zu bewerten ist, dass es der Mannschaft gelang bis zum letzten Spiel im Geschehen um die Endrunde vertreten zu sein. Am Ende fehlte aber wieder das letzte Quäntchen um es in das Spiel um Platz 3 zu schaffen. Auch das heutige Turnier zeigte wieder woran es hapert, an abschlussstarken Stürmern. Es ist nicht so das man sich keine Chancen erarbeitet, es gibt sie, aber sie werden nur mangelhaft genutzt. Das könnte man heute vielleicht auf die schwierigen Platzverhältnisse zurückführen, jedoch wäre das nur eine Ausrede, kennt man doch diesen Untergrund bestens durch das Training in Helmlingen. Somit bleibt der Mannschaft nichts weiter übrig als weiter an ihren Schwächen zu arbeiten, denn die meisten haben das beste Fussballeralter noch vor sich.

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