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Seebach ´12
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Datum: 24.06.2012 | Turnier | Autor: Dennis Durban
Badens Dream Team zahlt Lehrgeld
Nicht erst seitdem bekannt war, dass das Turnier in Scherzheim dieses Jahr ausfallen würde, begaben sich die Badener auf die Suche nach neuen Herausforderungen im Sommer. Unter anderem wurde man hierbei auf das Sommerturnier in Seebach aufmerksam, welches vom dortigen Skiclub ausgetragen wird. Aufgrund dessen Eigenschaft als erstes Turnier in diesem Sommer war die Vorlaufzeit recht lang, aber auch weil ein großer Kader zusammenbekommen werden musste. In Folge eines Triathlons verzögerte sich die Anreise der Mannschaft da der Treffpunkt in Gamshurst wie hermetisch abgeriegelt erschien. So kam man etwa eine halbe Stunde vor dem ersten eigenen Spiel in Seebach an. Nach einer kurzen Warmmachphase musste auch schon die Formation für das erste Spiel gefunden werden.

Gruppenphase erstes Spiel: Firma Fischer - Badens Dream Team 0:0(0:0)
Zu Beginn der ersten Begegnung hatten die Badener eindeutige Feldvorteile, jedoch konnte man die Torchancen die sich boten nicht in ein Tor ummünzen. Auch hatten die Badener Schwierigkeiten auf dem welligen Belag die Bälle zu kontrollieren. Weitere Probleme mit dem Untergrund zeigten sich bei den Abschlägen wo der Ball einfach nicht so richtig in die Höhe gehen wollte. Nach dem Seitenwechsel, bei diesem Turnier wurde nämlich in einem Modus von 2x7 Minuten gespielt, gerieten die Badener mehr unter Druck. Zunächst konnte noch ein Flachschuss der auf das lange Eck gezielt war von Dennis Durban pariert werden. Bei einem kurze Zeit später folgenden Angriff wurde es brandgefährlich im eigenen Strafraum. Ein erneuter Flachschuss konnte noch pariert werden, jedoch viel der Ball direkt vor die Füße des Gegners. Dieser versuchte mit einem Gewaltschuss das erste Tor der Partie zu erzielen doch scheiterte er an einer herausragenden Fußabwehr auf der Linie von Manuel Durban. In Folge dessen ebbte die Begegnung etwas ab und war dann auch zügig zu Ende.

Gruppenphase zweites Spiel: Badens Dream Team - ASV Ottenhöfen 0:1(0:0)
Auch im zweiten Spiel kam das Dream Team besser in die Begegnung als der Gegner. Es war ihnen aber erneut nicht vergönnt den ersten Treffer zu markieren. So scheiterte Michael Matthies in der ersten Halbzeit am gegnerischen Torwart und wohl auch an den eigenen Nerven. Das taktische System schien aufzugehn. Trotz einer defensiven Grundordnung, welche dem Gegner das Kreieren von Chancen praktisch unmöglich machte, konnten nach vorne immer wieder Akzente gesetzt werden. Hierbei fehlte allerdings die Durchschlagskraft sowie auch das nötige Quäntchen Glück. In der zweiten Hälfte versuchte man diese Grundordnung zunächst beizubehalten. Als man dann versuchte das System etwas offensiver zu gestalten, kassierten die Badener postwendend das 0:1. Der gegnerische Angreifer konnte sich über die linke Abwehrseite durchsetzen und platzierte den Ball, durchaus haltbar, flach im kurzen Eck. Die Mannschaft tat sich nun schwer mehr in die Offensive zu investieren. Der Schalter konnte nicht mehr so richtig umgelegt werden und somit war das Endergebnis nicht mehr zu korrigieren.

Gruppenphase drittes Spiel: Hubs & Friends - Badens Dream Team 1:1(1:0)
Mit der identischen taktischen Formation ging man in das dritte Spiel des Turniers. Dadurch konnten auch hier wieder am Anfang Feldvorteile errungen werden. Im Vergleich zu den vorangegangenen Partien spielte sich das Übergewicht aber größtenteils im Mittelfeld ab, so dass kaum Chancen kreiert werden konnten. Auch die fehlende Ballkontrolle machte dem Team zu schaffen, man wurde mit dem Geläuf einfach nicht warm. Daraus folgerten dann auch immer wieder vermeidbare Ballverluste. Aus einem dieser Ballverluste entstand dann auch eine gefährliche Chance für den Gegner. Der Stürmer stand mutterseelenallein im Strafraum, schob den Ball aber am langen Eck vorbei weil Dennis Durban den Winkel noch entscheidend verkürzen konnte. Weniger Glück hatte dieser beim darauffolgenden 0:1. Die Hubs & Friends konnten sich mit einem Dribbling einen Vorteil verschaffen und das Spielgerät dieses Mal im langen Eck unterbringen. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeit. Nach dem Pausentee stellten die Badener das System um, um mehr Anspielstationen im Mittelfeld zu schaffen. Dies stellte sich als goldrichtige Entscheidung heraus, denn das Dream Team konnte durch Daniel Keck ihren ersten Treffer verbuchen. Ein gekonnter Schuss aus größerer Entfernung war für den gegnerischen Keeper nicht mehr zu parieren. Mit neuem Elan machte man sich nun daran die Partie vielleicht sogar noch komplett zu drehen. Die wohl hochkarätigste Chance hatte Thomas Michael. Frei und in zentraler Position vor dem gegnerischen Tor brachte er aber nicht mehr genügend Druck hinter den Ball so das diese Chance ungenutzt blieb und die Partie mit 1:1 endete.

Gruppenphase viertes Spiel: Badens Dream Team - FC Bromberg 0:3(0:1)
Bei diesem Spiel waren die Badener vorgewarnt. Mit dem FC Bromberg erwartete man einen der Turnierfavoriten und so kam es dann auch. Von Anfang an wurde man von dem Brombergern unter Druck gesetzt. Die Spielkontrolle die man in den vorherigen Partien zu Anfang gezeigt hatte war nicht mehr sichtbar. Viele Chancen blieben vom FC Bromberg ungenutzt. Bei ihrem ersten Treffer hatten sie dann auch noch Glück. Ein abgefälschter Ball schlug genau neben dem Pfosten ins Tor ein. Auch in der zweiten Halbzeit zeigte sich die drückende Überlegenheit des Gegners. Die Badener hatten nicht wirklich etwas entgegenzusetzen. So war es auch nicht überraschend das der Gegner das Ergebnis nochmal um zwei Treffer ausbauen konnte. Besonders unglücklich aggierte hier Dennis Durban der bei diesen Gegentoren zwei Tunnel hinnehmen musste.

Gruppenphase fünftes Spiel: Badens Dream Team - SC Hundsbach 0:7(0:4)
Ohne Worte!

Gruppenphase letztes Spiel: Killa Plautze - Badens Dream Team 0:2(0:0)
Im letzten Spiel hatte man noch einmal die Gelegenheit sich zu rehabilitieren. Es ging gegen die noch punktlosen Killa Plautzen. Mit einer im Vergleich zu den vorherigen Partien offensiv gewählten Formationen, konnte man sich ein eindeutiges Übergewicht erarbeiten. Die Einstellung zum Spiel schien das Team aber noch nicht gefunden zu haben. Eine sich einschleichende Schlampigkeit in Defensive wie Offensive war unverkennbar. Die logische Folge daraus war ein 0:0 zur Halbzeit. Den Plautzen fiel nichts ein und die Badener waren wie auch schon im bisherigen Verlauf des Turniers die personifizierte Harmlosigkeit im Angriff. Erst in der zweiten Halbzeit konnte man das erste mal bei diesem Turnier in Führung gehen. Thomas Michael kam zentral im Strafraum zum Schuss, kein unhaltbarer Versuch, aber das war zu diesem Zeitpunkt egal, es stand 1:0. Auch der zweite Treffer lies dann nicht mehr lange auf sich warten. Rafael Köninger, welcher im Strafraum angespielt wurde, konnte den Ball an den langen Innnenpfosten setzen, von diesem sprang der Ball dann ins Tor. So konnte man im letzten Spiel also doch noch einen Sieg erzielen.

Keine gute Leistung zeigte das Dream Team beim diesjährigen Saisonauftakt. Viele vermeidbare Fehler zogen sich durch das ganze Turnier. Auch im Angriff scheint bisher kein adäquater Ersatz für Raphael Thaller gefunden worden zu sein. Hier müssen sich die Badener schnellstens etwas einfallen lassen. Doch jetzt heißt es auch nicht trübsal blasen, denn es warten noch viele weitere Herausforderungen in diesem Sommer auf die Mannschaft. Nach dem Turnier in Bühlertal in 14 Tagen wechselt man dann zu den Turnieren die auf Rasen stattfinden in Kappelrodeck und Lichtenau. Nach dem Turnier ist vor dem Turnier, in diesem Sinne schaut man jetzt nach vorne und freut sich auf die kommenden Aufgaben.

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